Ein Konzert mit Harfouche Das EGYPTIAN JAZZ PROJEKT steht beispielhaft für die universelle Sprache und verbindende Kraft der Musik.

Mit unserem Verein Hand in Hand Potsdam e.V. bringen wir PotsdamerInnen und Geflüchtete zusammen. Neben Angeboten, die unseren Neuangekommenen helfen, ihren Alltag zu bewältigen, sind uns im Verein auch kulturelle Angebote und der Austausch untereinander wichtig,

Das EGYPTIAN JAZZ PROJEKT steht beispielhaft für die universelle Sprache und verbindende Kraft der Musik.

Harfouche_Einbtrittskarte

 

Mit Harfoush hören die einen heimische Klänge und wir anderen tauchen ein in eine für uns fremdere Musikwelt. Gemeinsam erleben wir alle einen stimmungsvollen Abend – das ist vielleicht schon eine bessere Grundlage für Verständigung und Freundschaft.

 

Wir freuen uns sehr, dass Ahmed Harfoush unserer Einladung gefolgt ist, um das EJP in einem Konzert für Geflüchtete und Potsdamer in der Schinkelhalle zu präsentieren.“

 

Hand in Hand e.V

 

Das EGYPTIAN JAZZ PROJEKT – Arabische Klangkaskaden und American Cool Jazz

Die Schinkelhalle öffnet als gediegenes Jazzhouse mit Bar und Lounge-Sesseln im September 2019 ihre Türen für ein ganz besonderes Projekt:

Der Verein „Hand in Hand Potsdam“, der Flüchtlingen hilft, in Potsdam anzukommen, hatte Ahmed Harfoush eingeladen, sein Egyptian Jazz Projekt (auf die Schreibweise legt er Wert) vorzustellen.

Hand in Hand e.VAhmed Harfoush ist ein ägyptischer Jazz-Sänger, der in London lebt und arbeitet. Als erster Jazzsänger in Ägypten überhaupt, startete er vor über zehn Jahren seine musikalische Karriere in Kairo und tritt seitdem in aller Welt auf. Die Jahre seiner frühen Kindheit verbrachte er in den USA, wo er mit den populären Evergreens der Jazz- und Swing Ära in Berührung kam. In seiner Jugend sang er in Chören Werke der klassischen Musik ebenso wie Broadway und West End Musicals. Seine Gesangs-Ausbildung erhielt er in Kairo und an der Londoner Mountview Academy for Theatre Arts.

Im EGYPTIAN JAZZ PROJEKT geht er noch weiter, lässt das musikalische Erbe populärer ägyptischer Künstler wieder auferstehen, verpasst den bekannten Songs aus den 50ern und 60ern neue Arrangements und stellt den arabischen die amerikanischen Songs aus derselben Ära gegenüber.

Dieser besondere musikalische Schmelztiegel aus mehreren Kulturen erweist sich im Konzertabend als stimmiger Coup. Jazz als universelle Sprache und Einheit der Musik in der ganzen Welt, die uns alle über Ozeane hinweg verbindet.

Inspiriert von Künstlern wie Abdel Halim Hafez, Mohamed Abdel Wahab, Farid El Atrash sowie Cole Porter oder George Gershwin, schlagen Ahmed Harfoush und die Harfoush Jazzband cool und elegant eine Brücke zwischen  der traditionellen ägyptischen Gesangskunst mit dem Jazz der Swing-Ära.

Zwischendurch scherzt er mit den BesucherInnen, wechselt vom Arabischen  ins Englische und möchte wissen, aus welchen Ländern sie kommen.   Syrien, Afghanistan, Deutschland, Somalia, Ungarn – es sind ganz unter-schiedliche Weltgegenden. Die Reihen sind gefüllt, es sind viele gekommen,   darunter Junge und Ältere, die bei den bekannten Liedern aus ihrer Jugend emotional berührt sind, einige beginnen, mitzusingen, zu klatschen.

Die Band selbst bildet die Verständigung über Ländergrenzen mittels Musik  bestens ab: die Mitglieder stammen aus England, Deutschland, Italien und den USA.

Stimmlich erstklassig und stilistisch höchst versiert, charaktervoll individuell, präzise und durchdacht und mit einer elegant entspannten Lässigkeit dargeboten durchqueren sie im Programm alle möglichen Genres der populären Stilarten, greifen Tangorhythmen, arabische Melismen ebenso wie klassischen Swing und Dancefloor auf.

Am Abend gibt es Standing Ovations. Die Besucher verlassen beschwingt und beseelt die Schinkelhalle und sind sich einig: Hand in Hand Potsdam soll wieder Konzerte veranstalten. Das internationale Kunst- und Kulturquartier in der Schiffbauergasse hat sich dafür bestens empfohlen.

 

„Die Atmosphäre im Saal war einzigartig. Obwohl die deutschen Gäste die Lieder nicht kannten, waren sie von der Musik fasziniert. Sie haben versucht mitzusingen und haben getanzt. Das hat mir wieder gezeigt, dass Musik, egal in welcher Sprache die Menschen miteinander verbindet. Musik ist eine universelle Sprache.“

Frau Gehan Abu Zeid (sie kommt ursprünglich aus Ägypten)

 

„Wir haben mit ihm gesungen, gelacht und getanzt. Wir haben unsere Probleme und Sorgen für paar Stunden einfach vergessen, und wir haben auch gemerkt, wie offen und ehrlich er seine Gefühle uns gegenüber gezeigt hat.“

Frau Rofaida Abuabdallah (sie kommt ursprünglich aus Syrien)

 

„Die Nachrichten aus dem Nahen Osten zeichnen oft ein düsteres Bild, gezeichnet von Krieg, Armut, Leid. Im Programm zeigt Harfoush die positiven Seiten unserer ägyptischen Kultur, die viel mit Musik, Liebe und Frieden zu tun haben.“

Herr Asharf Gabriel (kommt ursprünglich aus Ägypten)

 

„Was mir persönlich auch sehr gefiel war, dass das Konzert hier in Potsdam stattgefunden hat. Ich musste bis jetzt immer nach Berlin fahren, wenn ich ein Konzert mit arabischer Musik hören wollte.“

Frau Razan Jokhadar (sie kommt ursprünglich aus Syrien)